| Wattwanderung (Dienstag, den 18.05.2010)
geschrieben von Julika Asbach |
Am Dienstag haben wir eine super Wattwanderung gemacht! Unsere nette Wattführerin heiß Katharina Maier. Um 10 Uhr haben wir uns getroffen. |
Auf der Wattwanderung sind wir durch einen kleinen Priel gegangen. Im Priel haben wir sehr, sehr viele unterschiedliche Muscheln gefunden. Der Wind und die Kälte waren heftig, aber die strahlende Sonne zeigte sich auch.
|
Hinten am Wasser angekommen, gab uns Katharina blaue Siebe. Damit fingen wir auch einen Krebs, den wir später zu Hause in der gemütlichen Jugendherberge in unser schillerndes Aquarium gesetzt haben. |
Auf dem langen Rückweg hat Katharina mit einer Forke Löcher ins Watt gegraben. Dabei haben wir u.a. einen Wattwurm und große Sandklaffmuscheln entdeckt. In der nähe des Ufers haben wir später bei den Steinen noch dunkle Austern und andere Muscheln und Steine gesammelt. |
| Die Wattwanderung war zwar kalt, aber sehr spannend und schön!!! |
|
| Eindrücke von unserer tollen Wattwanderung |
| |
| Gruppenfoto unserer Klassen mit den Betreuern vor dem Start ins Watt |
|
|
Wattführerin Katharina |
Katharina erklärt einige Regeln für das Watt |
|
|
Katja steht hier vor der Uferbefestigung am Fuße der Promenade |
Am Anfang vom Watt finden wir schon jede Menge Muscheln |
|
|
| Die Kinder hören gespannt zu, was Katharina zu erzählen weiß |
|
|
Imposanter Blick ins Wattenmeer |
Wir haben die Siebe erhalten |
|
|
Unser gefangener Krebs wandert ins Glas,
um später in der Jugendherberge für ein Experiment zur Verfügung zu stehen |
Die Lachmöwe kann noch nicht fassen, dass wir ihr das Fressen vor der Nase weggeschnappt haben |
|
| "Der Blanke Hans" geschrieben von Laura Petrowski |
Als erstes nach der Wattwanderung sind wir zum "Blanken Hans" gegangen. Wir haben uns zunächst ein bisschen im Laden umgeguckt, bis uns eine Frau in die "Kneipe" geholt hat. Das war ein Raum, der aussah wie in den 60er-Jahren. Auch die "Wirtin" war sehr alt gekleidet. In der Kneipe haben wir Fernsehen geguckt, bis der Apparat plötzlich ausging. Die Wirtin hat dann das uralte Radio angeschaltet. Der Nachrichtensprecher hat vor einer schweren Sturmflut gewarnt. Es hörte sich alles sehr echt an. Wir waren ganz aufgeregt! Nach der Sturmflutwarnung stellte die Frau das Radio wieder ab. |
Wir gingen jetzt weiter in einen anderen Raum zur Rettungskapsel. Wir begaben uns auf eine Zeitreise in das Jahr 1962, in die Nacht der großen Sturmflut. Mit der Rettungskapsel fuhren wir in ein großes Abenteuer und hatten tatsächlich richtig Angst! Als die Fahrt zu Ende war, wollten wir jedoch alle noch einmal fahren. |
Wir haben uns zunächst aber den Rest des Museums angesehen. Es gab kleine Filme, Fotoausstellungen, ein altes Telefon und man konnte Sand in Säcke füllen. Danach haben wir gefragt, ob wir nochmals mit der Rettungskapsel fahren dürfen. Wir durften und hatten jetzt gar keine Angst mehr! |
| Zum Schluss sind wir nach draußen gegangen, um auf dem Spielplatz Seilbahn zu fahren. Danach ging es zurück zur Jugendherberge. |
|
| "Knoff-Hoff-Show" mit Katharina geschrieben von Jule Kordlewska |
Am Dienstagabend versammelten wir uns alle in unserem großen Gruppenraum und saßen in einem großen Stuhlkreis mit Katharina, die uns morgens durch das Wattenmeer geführt hatte. Sie hatte eine große weiß-blaue Kiste dabei. Darin befand sich alles Mögliche: z.B. Muscheln, Schnecken, ein Nebelhorn, Steine, Plastikmüll und Bücher. |
| Nun sollten wir die Augen zumachen und die Hände ausstrecken. Katharina hat jedem von uns eine Muschel, einen Stein, Flaschen und andere Dinge aus der Kiste in die Hand gelegt. Ich hatte ein goldenes Nebelhorn in meiner Hand. Es war leicht und Fiete hat laut hinein geblasen. Das war in der ganzen Jugendherberge zu hören! |
Jetzt ging es reihum. Unseren geheimen Gegenstand mussten wir zunächst hinter unserem Rücken verstecken und erst zeigen, wenn wir dazu aufgefordert wurden. Charlotte hatte beispielsweise eine kleine Pantoffelschnecke, Fiete einen Katzenhaiknochen, Julika eine alte Flaschenpost, Felix ein Stück Treibholz, Laura einen Knochen aus einer Walwirbelsäule, Jannis einen kleinen Bernstein und Nele eine Miesmuschel
|
| In einer kleinen Dose mit Wasser befand sich der kleine, süße Krebs, den wir bei der Wattwanderung gefangen hatten. Er hatte kleine, ungefähr 5 mm lange Scheren und sein Körper war etwa 1,5 cm lang. Katharina setzte ihn in eine kleine Schüssel. Dann zog sie mit einer Spritze grüne Lebensmittelfarbe auf. Diese entleerte sie am Hinterteil des Krebses. Der kleine Krebs hat die Farbe schnell durch seinen Po eingesaugt und durch den Mund wieder hinausbefördert. Katharina demonstrierte uns damit, dass ein Krebs von hinten nach vorne atmet. Das war super beeindruckend! Danach setzte Katharina den Krebs in das saubere Aquarium auf dem Flur in der Jugendherberge. |
Katharina hat uns noch eine Menge über das große Wattenmeer und seine vielen Tiere erzählt. Das war ein sehr interessanter Abschluss für unseren zweiten und anstrengenden Tag. |
|