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Wie kommt das Küken in das Ei? Wie kommt es heraus? Wann wird es herauskommen? Wie funktioniert das überhaupt alles?
Diese und viele weitere Fragen stellte sich die 1. Klasse, nachdem sie das Angebot von Holger Struck, dem Vater einer ehemaligen Schülerin unserer Schule, bekommen hatte, eine Brutmaschine in der Klasse aufgestellt zu bekommen. Ganz aufgeregt warteten alle Schülerinnen und Schüler auf den Beginn des Projektes.
- Unser Tagebuch -
20.04.2010
Es geht los! Holger bringt die Brutmaschine in die Klasse und ganz viele Eier dazu. Die Eier werden markiert, damit wir genau wissen, welches Ei beim täglichen Drehen schon dran war. Das Wenden der Eier ist erforderlich, damit der Embryo nicht an der Schale festklebt. Außerdem liegt so immer eine andere Seite oben und bekommt die direkte Wärme der Heizlampen ab. Um die nötige Feuchtigkeit im Brutkasten zu erhalten, besprühen wir jeden Tag die Eier mit Wasser und füllen auch die entsprechenden Behälter mit Wasser auf.
Heute setzen wir die Eier aber noch nicht ein, denn die Küken sollen erst zu einem bestimmten Zeitpunkt schlüpfen.
Nr. 5586
Das ist vielleicht spannend!
Hühnerei
Nr. 5587
Holger erklärt die Brutmaschine
Nr. 5588
Nr. 5589
Nr. 5590
Holger hat Eier mitgebracht, die nun für das tägliche Drehen gekennzeichnet werden
Hühnerei
Nr. 5591
Hühnerei
Die Kinder machen es ganz gewissenhaft
21.04.2010
Wir kontrollieren die Temperatur, die konstant zwischen 37 °C und 38 °C liegt.
26.04.2010
Heute erst legen wir die Eier in die Brutmaschine. Hätten wir dies schon am ersten Tag gemacht, würden die Küken am Himmelfahrtswochenende schlüpfen und niemand würde in der Schule sein. Hannes bringt noch Fasaneneier mit, Holger Wachteleier.
Weil wir alle ganz begeistert von unserem Projekt sind, haben wir uns ein Ritual ausgedacht: Jeden Morgen begrüßen wir uns ab jetzt mit "Pick, pick! Ei, Ei!"
Nr. 5593
Holger setzt die Wachteleier ein
Nr. 5592
Hannes zeigt uns ein Fasanenei
Nr. 5594
Viele Kinder sehen zum ersten Mal ein Wachtelei
Nr. 5595
Nr. 5596
Nr. 5597
Das Einsetzen der Eier wird zum spannenden Erlebnis. Ab jetzt müssen die Eier täglich gedreht und besprüht werden.
03.05.2010
Zwischendurch schieren (durchleuchten) wir in regelmäßigen Abständen die Eier und beobachten das wachsende Leben darin. Ein befruchtetes Ei erkennt man an der "Spinne", das heißt die Blutgefäße gehen vom Keim spinnenförmig aus. Bei einem abgestorbenen Ei bildet sich keine Spinne, sondern ein geschlossener Ring, der sogenannte "Hexenring". Unbefruchtete oder abgestorbene Eier werden aussortiert. Sehr spannend!
Zum Durchleuchten benutzen wir eine Schierenlampe. Eine Schierenlampe ist ähnlich einer Taschenlampe mit einem kleinen Aufsatz vorne. Das Besondere an einer Schierenlampe ist, dass das Licht nur durch das Ei geht. Alles andere wird abgeschirmt.
Holger bereitet heute auch schon den Käfig für die Küken vor. Die kleinen Tränken - Deckel von Gläsern - werden mit Kieselsteinen befüllt, damit die Küken später nicht darin ertrinken können. Zunächst werden die Wachteln schlüpfen, nach 21 Tagen Brutzeit die Hühnerküken.
Nr. 5598
Holger präpariert die Tränken
Hühnerei
Nr. 5599
Die Kinder lernen eine Schierenlampe kennen
Nr. 5601
Nr. 5600
Die Eier werden durchleuchtet
06.05.2010
Panik!!! Wegen Bauarbeiten im Ort soll die Schule fast 5 Stunden ohne Strom sein. Holger spielt Retter in der Not, baut die Brutmaschine ab und bringt alles sicher zu sich nach Hause. Und nun der Hammer: Unsere Schule ist dann doch nicht vom Stromausfall betroffen!
Nachmittags steht dann alles wieder an gewohnter Stelle im Klassenraum. Einige Eier haben den Transport aber nicht überstanden, die Embryos sind abgestorben.
Nr. 5602
Nr. 5603
Liebevoll richten die Kinder den Käfig ein
07.05.2010
Die Kinder finden ein noch warmes Entenei auf dem Schulhof und legen es mit in die Brutmaschine.
10.05.2010
Am Wochenende stimmte die Temperatur in der Brutmaschine nicht. Wir sorgen uns um unsere Küken in den Eiern.
11.05.2010
Ein kleines Loch in einem Wachtelei! Wir halten die Eier an unsere Ohren, wir hören es picken und piepen. Hurra!!! Die Spannung steigt!
Nr. 5604
Nr. 5605
Die kleinen Wachteln arbeiten emsig daran, ihre Wohnungen zu verlassen
Nr. 5606
Nr. 5607
In den Eiern klopft und piept es
12.05.2010
Juchu!!! 4 Wachteln sind geschlüpft. Nachdem die Kleinen, die nur wenig größer als dicke Hummeln sind, etwas getrocknet sind, quartieren wir sie von der Brutmaschine in ihren vorbereiteten Stall um. In den Wasserbehältern liegen Kieselsteine, damit die Miniküken nicht ertrinken können.
Unter der Wärmelampe ist es kuschelig warm. Sind die niedlich!
Nr. 5609
Nr. 5610
Unsere Mini-Wachtelküken sind schon herangewachsen und haben ein Gefieder bekommen
Nr. 5611
Nr. 5612
Jeder möchte das knuddelige Etwas in den Händen halten
17.05.2010
Die Wachteln bekommen Namen.
18.05.2010
Das erste Hühnerküken ist geschlüpft. Weitere folgen. Unser "Held" Holger wird unser ganz und gar nicht überdrüssig, schaut nach wie vor jeden Tag in der Schule vorbei und fasziniert uns mit seinem Einsatz als Geburtshelfer.
Der Stall wird in zwei Bereiche geteilt: Wachteln und Hühner.
Nr. 5613
Nr. 5614
Nr. 5615
Gleich ist es soweit!
Geschafft!
Wachtel- und Hühnerschalen im Vergleich
Nr. 5623
Nr. 5622
Nr. 5624
Kuckuck!
Bitte, kraul meinen Bauch!
Interessant hier!
Nr. 5616
Nr. 5617
Nr. 5618
Hühnerküken und Wachtelküken werden jetzt getrennt gehalten
19.05.2010
Die Ente hat es auch geschafft und zieht schon am Nachmittag in ein neues Zuhause um.
Nr. 5619
Nr. 5621
Nr. 5620
Trautes Beieinander
Süß!!!
Wo bin ich hier?
21.05.2010
Ein Fasan ist da. Hannes nimmt ihn stolz mit nach Hause.
27.05.2010
Die letzten Hühnerküken verlassen uns. Die Wachteln werden weiter jeden Tag beobachtet.
Nr. 5626
Nr. 5625
Nr. 5627
Der Stall wird gemistet
Henkersmahlzeit für die Küken
Wachteln! Zum Misten in den Käfig!
28.05.2010
Das Wachtelgehege wird zum Luxusappartement umgebaut. Das Misten des Stalles ist immer ganz schön aufregend, denn die Wachteln sind echte Flitzer!
Nr. 5628
Nr. 5629
Nr. 5630
Für die Inneneinrichtung
Wohnraum auf mehreren Etagen
Wachtel-Luxusgehege mit Wald zum Verstecken
Eine Weile werden die Wachteln noch bei uns in der Klasse bleiben, damit wir sie beobachten und pflegen können.
Im Moment versuchen wir ihr Geschlecht herauszufinden. Die Hähne sollen eigentlich Krähversuche machen. Bis jetzt haben wir aber noch nichts vernommen.
Ein superdickes Dankeschön an "Hühnervater" Holger, ohne den dieses tolle, spannende Projekt nicht möglich gewesen wäre.
Linie Eier
Hannes hatte ein Küken mit nach Hause bekommen, und das ist heute daraus geworden: ein stolzer Hahn.
Nr. 5630a
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
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Auflösung: 1024x768

© H.-J. Peters
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Huhn
 
 
 
 
 
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Küken in der Hand