Wie kommt das Küken in das Ei? Wie kommt es heraus? Wann wird es herauskommen? Wie funktioniert das überhaupt alles? |
Diese und viele weitere Fragen stellte sich die 1. Klasse, nachdem sie das Angebot von Holger Struck, dem Vater einer ehemaligen Schülerin unserer Schule, bekommen hatte, eine Brutmaschine in der Klasse aufgestellt zu bekommen. Ganz aufgeregt warteten alle Schülerinnen und Schüler auf den Beginn des Projektes. |
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| - Unser Tagebuch - |
20.04.2010 |
Es geht los! Holger bringt die Brutmaschine in die Klasse und ganz viele Eier dazu. Die Eier werden markiert, damit wir genau wissen, welches Ei beim täglichen Drehen schon dran war.
Das Wenden der Eier ist erforderlich, damit der Embryo nicht an der Schale festklebt. Außerdem liegt so immer eine andere
Seite oben und bekommt die direkte Wärme der Heizlampen ab. Um die nötige Feuchtigkeit im Brutkasten zu erhalten, besprühen wir jeden Tag die Eier mit Wasser und füllen auch die entsprechenden Behälter mit Wasser auf. |
Heute setzen wir die Eier aber noch nicht ein, denn die Küken sollen erst zu einem bestimmten Zeitpunkt schlüpfen. |
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Das ist vielleicht spannend! |
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Holger erklärt die Brutmaschine |
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Holger hat Eier mitgebracht, die nun für das tägliche Drehen gekennzeichnet werden
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Die Kinder machen es ganz gewissenhaft |
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21.04.2010 |
Wir kontrollieren die Temperatur, die konstant zwischen 37 °C und 38 °C liegt. |
26.04.2010 |
Heute erst legen wir die Eier in die Brutmaschine. Hätten wir dies schon am ersten Tag gemacht, würden die Küken am Himmelfahrtswochenende schlüpfen und niemand würde in der Schule sein. Hannes bringt noch Fasaneneier mit, Holger Wachteleier. |
Weil wir alle ganz begeistert von unserem Projekt sind, haben wir uns ein Ritual ausgedacht: Jeden Morgen begrüßen wir uns ab jetzt mit "Pick, pick! Ei, Ei!" |
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Holger setzt die Wachteleier ein |
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Hannes zeigt uns ein Fasanenei |
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Viele Kinder sehen zum ersten Mal ein Wachtelei |
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Das Einsetzen der Eier wird zum spannenden Erlebnis. Ab jetzt müssen die Eier täglich gedreht und besprüht werden. |
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03.05.2010 |
Zwischendurch schieren (durchleuchten) wir in regelmäßigen Abständen die Eier und beobachten das wachsende Leben darin.
Ein befruchtetes Ei erkennt man an der "Spinne", das heißt die Blutgefäße gehen vom Keim spinnenförmig aus. Bei einem abgestorbenen Ei bildet sich keine Spinne, sondern ein geschlossener Ring, der sogenannte "Hexenring". Unbefruchtete oder abgestorbene Eier werden aussortiert. Sehr spannend! |
Zum Durchleuchten benutzen wir eine Schierenlampe. Eine Schierenlampe ist ähnlich einer Taschenlampe mit einem kleinen Aufsatz vorne. Das Besondere an einer Schierenlampe ist, dass das Licht nur durch das Ei geht. Alles andere wird abgeschirmt. |
Holger bereitet heute auch schon den Käfig für die Küken vor. Die kleinen Tränken - Deckel von Gläsern - werden mit Kieselsteinen befüllt, damit die Küken später nicht darin ertrinken können. Zunächst werden die Wachteln schlüpfen, nach 21 Tagen Brutzeit die Hühnerküken. |
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Holger präpariert die Tränken |
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Die Kinder lernen eine Schierenlampe kennen |
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Die Eier werden durchleuchtet |
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06.05.2010 |
Panik!!! Wegen Bauarbeiten im Ort soll die Schule fast 5 Stunden ohne Strom sein. Holger spielt Retter in der Not, baut die Brutmaschine ab und bringt alles sicher zu sich nach Hause. Und nun der Hammer: Unsere Schule ist dann doch nicht vom Stromausfall betroffen! |
| Nachmittags steht dann alles wieder an gewohnter Stelle im Klassenraum. Einige Eier haben den Transport aber nicht überstanden, die Embryos sind abgestorben. |
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Liebevoll richten die Kinder den Käfig ein |
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07.05.2010 |
Die Kinder finden ein noch warmes Entenei auf dem Schulhof und legen es mit in die Brutmaschine. |
10.05.2010 |
Am Wochenende stimmte die Temperatur in der Brutmaschine nicht. Wir sorgen uns um unsere Küken in den Eiern. |
11.05.2010 |
Ein kleines Loch in einem Wachtelei! Wir halten die Eier an unsere Ohren, wir hören es picken und piepen. Hurra!!! Die Spannung steigt! |
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Die kleinen Wachteln arbeiten emsig daran, ihre Wohnungen zu verlassen |
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In den Eiern klopft und piept es |
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12.05.2010 |
Juchu!!! 4 Wachteln sind geschlüpft. Nachdem die Kleinen, die nur wenig größer als dicke Hummeln sind, etwas getrocknet sind, quartieren wir sie von der Brutmaschine in ihren vorbereiteten Stall um. In den Wasserbehältern liegen Kieselsteine, damit die Miniküken nicht ertrinken können. |
| Unter der Wärmelampe ist es kuschelig warm. Sind die niedlich! |
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Unsere Mini-Wachtelküken sind schon herangewachsen und haben ein Gefieder bekommen |
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Jeder möchte das knuddelige Etwas in den Händen halten |
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17.05.2010 |
Die Wachteln bekommen Namen. |
18.05.2010 |
Das erste Hühnerküken ist geschlüpft. Weitere folgen. Unser "Held" Holger wird unser ganz und gar nicht überdrüssig, schaut nach wie vor jeden Tag in der Schule vorbei und fasziniert uns mit seinem Einsatz als Geburtshelfer. |
| Der Stall wird in zwei Bereiche geteilt: Wachteln und Hühner. |
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Gleich ist es soweit! |
Geschafft! |
Wachtel- und Hühnerschalen im Vergleich |
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Kuckuck! |
Bitte, kraul meinen Bauch! |
Interessant hier! |
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Hühnerküken und Wachtelküken werden jetzt getrennt gehalten
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| 19.05.2010 |
| Die Ente hat es auch geschafft und zieht schon am Nachmittag in ein neues Zuhause um. |
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Trautes Beieinander |
Süß!!! |
Wo bin ich hier? |
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| 21.05.2010 |
| Ein Fasan ist da. Hannes nimmt ihn stolz mit nach Hause. |
| 27.05.2010 |
| Die letzten Hühnerküken verlassen uns. Die Wachteln werden weiter jeden Tag beobachtet. |
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Der Stall wird gemistet |
Henkersmahlzeit für die Küken |
Wachteln! Zum Misten in den Käfig! |
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| 28.05.2010 |
Das Wachtelgehege wird zum Luxusappartement umgebaut. Das Misten des Stalles ist immer ganz schön aufregend, denn die Wachteln sind echte Flitzer! |
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Für die Inneneinrichtung |
Wohnraum auf mehreren Etagen |
Wachtel-Luxusgehege mit Wald zum Verstecken |
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