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Die
Besitzer - erste urkundliche Erwähnung
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Der
Name "Gaarz" ist slawischen Ursprungs und bedeutet
"Burg, befestigter Platz". 1441 wird erstmals
ein Besitzer der Burg "Gaarz", der Ritter Marquard
Stake "to Gartze" urkundlich erwähnt. Weitere
Besitzer sind Gosche Rantzau (1462), danach Sievert Brockdorff.
1479 gehört das Gut zum Kloster Cismar, 1496 ist
es im Besitz von Iven Reventlow und 1529 ist der Hausherr
erneut ein Brockdorff. Nun bleibt das Anwesen, mit kurzen
Unterbrechungen, fast 300 Jahre im Besitz der Familie
Brockdorff. 1800 geht Gaarz an den Grafen Christian Rantzau.
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Bis
1821 nennen vier weitere Herren Gaarz als ihren Besitz.
1821 erwerben Heinrich Graf von Holstein und sein Sohn
Conrad das Anwesen. Nach dem Tod seiner beiden Söhne
verkauft Heinrich Graf von Holstein Gaarz an seinen bisherigen
Pächter Otto Capsius. Nach dessen Konkurs 1905 ist
die Landesbank in Berlin neuer Besitzer. Sie teilt das
Gut, das zu diesem Zeitpunkt 1.400 ha umfasst, in kleinere
Einheiten auf und veräußert sie. |
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Der
Landwirt Adolf Struckmann erwirbt den Resthof mit einer
Größe von 360 ha. Gut Gaarz geht später
auf den Sohn Karl Eberhard Struckmann und danach auf den
Enkel Hans-Henne Struckmann, den heutigen Eigentümer,
über. |
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Auf
dem Gutsgelände
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Zu
Zeiten der Grafen von Holstein wurde die Hofanlage zwei pavillonartige
Gebäude zu beiden Seiten des Herrenhauses erweitert.
Die große Scheune mit prachtvollem Eingangstor ließ
1931 Adolf Struckmann erbauen.
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Kavalierbau
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Wohnhaus
mit Ferienwohnungen
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Gemeinschaftsraum
im Speicher
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Heute
ist die Bewirtschaftung des Hofes auf viele Standbeine gestellt.
Neben der Ackerwirtschaft nimmt die Obsterzeugung einen breiten
Raum ein. 20 gemütliche Ferienwohnungen bieten Gästen
"Ferien auf dem Bauernhof". Kinder können hier
das Reiten erlernen und finden unerschöpfliche Spielmöglichkeiten.
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Fotos
und ©: Hans-Joachim Peters, 23747 Dahme
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Literatur:
"Gutshöfe, Herrenhäuser und Schlösser
im östlichen Holstein"
Sventana-Verlag, ISBN 3-927653-3
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