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(Cardamine
pratensis)
auch
Kuckucksblume, Wiesenkresse, Wasserkraut, Maiblume oder
Bettbrunzler genannt
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Aussehen:
Das Wiesenschaumkraut gehört zur Familie der Kreuzblütler.
Es wird etwa 15 bis 40 cm hoch, hat einen runden, hohlen
Stängel und ist mehrjährig. Die Blätter des
Wiesenschaumkrauts sind unpaarig gefiedert. Die Grundblätter
wachsen in einer auffälligen Rosette, die manchmal
dicht an den Boden gedrückt ist. Die Blüten sind
blasslila oder blassrosa und haben eine dunklere Äderung.
An den Wiesenschaumkraut-Stängeln und -Blättern
findet man recht häufig kleine Schaumnester - den sogenannten
"Kuckucksspeichel". Dieser Schaum wird erzeugt
von den Larven der Schaumzikade - auch Schaumzirpe genannt
- die aus den Stängeln des Wiesenschaumkraut Saft heraussaugen.
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Verbreitung:
Das Wiesenschaumkraut ist in weiten Teilen Europas beheimat
und besonders häufig in Mitteleuropa anzutreffen. Es
wächst auf feuchten Wiesen, auf feuchten Stellen in
Laub-, Misch- und Auwäldern und liebt leicht lehmigen
Boden, gedeiht aber auch ausgezeichnet am sandigen Teichufer.
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Verwendung
in der Küche:
Wiesenschaumkraut hat einen leicht scharfen, würzigen
und bitteren Geschmack. Es erinnert ein wenig an Brunnenkresse,
Rettich oder Radieschen. Die frischen Blätter, Stängelspitzen
und Knospen können im Frühjahr Salaten beigemengt
werden und sind auch geeignet zum Aromatisieren von Eintöpfen,
Kräuterquark oder Weichkäsearten. |
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