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(Urtica
dioica)
auch Hanfnessel, Nessel oder Große
Brennnessel genannt |
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Aussehen:
Die durchschnittlich bis zu 90 cm hoch wachsenden, vierkantigen
Stängel tragen länglich eiförmige Blätter
(gesägt bis gezähnt) und unscheinbare Blüten. Die
ganze Pflanze trägt Brennhaare, die bei Berührung abbrechen
und sich wie kleine Nadeln in der Haut festsetzen. Die dabei austretende
Flüssigkeit (Nesselgift) löst ein unangenehmes Brennen
aus. Wenn man sich verbrannt hat, dann hilft als Gegenmittel der
Pflanzensaft von Ampfer, Springkraut und Spitzwegerich.
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Verbreitung:
Weltweit verbreitetes »Unkraut«, das aber auch
als Küchenkraut verwendet wird. |
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Verwendung
in der Küche:
Die frischen Brennnesseln sind als Nahrungsmittel eine ausgezeichnete
Quelle von Mineralstoffen, Vitaminen und Eiweißbausteinen.
Junge Brennnesselblätter können wie Spinat zubereitet
oder in Suppen, Kräutersaucen, Aufläufen, Frikadellen,
Brot usw. verarbeitet werden. Die Brennhaare werden beim Erhitzen
zerstört. Kurz mit einem Nudelholz gewalkt oder mit kochendem
Wasser überbrüht, können Brennnesseln auch im
Salat oder fein gehackt in Kräuterquark Verwendung finden;
Brennnesselkäse.
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