(Artemisia vulgaris)
auch Mutterkraut, Gänsekraut, Besenkraut oder Wilder Wermut genannt
 
  Aussehen:
Die leicht behaarten Stängeln und derben, eingeschnittenen Blätter geben dem Beifuß ein wenig das Aussehen von Unkraut
. Die Farbe der Blütenköpfchen ist gelblich bis gelblich-braun.
 
  Verbreitung:
Der Gemeine Beifuß kommt wild überall in den gemäßigten nördlichen Zonen der Erde vor. Er wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen und wird meistens gar nicht als wertvolle Kräuter- und Heilpflanze wahrgenommen, obwohl er sich bis zu 2 m emporreckt.
Seine dunkle Blattfarbe und unauffälligen Blüten führen zu dieser allgemeinen Ignoranz.
In den Balkanländern und Nordafrika wird die Pflanze auch kultiviert.
 
 

Verwendung in der Küche:
Passt zu allem, was fett ist. Als Fleischgewürz für Geflügel, Schwein, Hammel. Fisch: Aal, Makrele, Hering.
Muss mitgekocht werden (wenn das Kraut stört, steckt man es während des Kochens in ein Mullsäckchen, das man am Ende des Kochvorganges herausnimmt).
Verträgt sich gut mit Zwiebeln, Pfeffer und Knoblauch.

 
 
Rezept
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