(Allium ursinum)
auch Bärenlauch, Wilder Knoblauch, Waldknoblauch oder Zigeunerlauch genannt
 
  Aussehen:
Die großen Blätter ähneln denen der giftigen Maiglöckchen, sie strömen jedoch einen intensiven Knoblauchduft aus. Die Blätter sind weich und haben deutlich verschiedene Blattseiten: eine glänzende Oberseite und eine matte Unterseite (beim Maiglöckchen ist die Blattunterseite glänzend!). Bärlauch ist ein Zwiebelgewächs (Maiglöckchen haben Wurzeln) und kann u.U. mit der Herbstzeitlose (giftig!)verwechselt werden. Allerdings sind die Blätter der Herbstzeitlose ineinander verschachtelt.
 
  Verbreitung:
In Europa und Nordasien. Wächst auf feuchten, humusreichen Laubwaldböden an schattigen Standorten. In Deutschland eher im Süden zu finden, in Schleswig-Holstein soll es nur drei Standorte geben, die zudem unter Naturschutz stehen.
 
 
Rezept
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Verwendung in der Küche:
Für leckere Gerichte benötigt man vorwiegend die frischen Blätter vor der Blüte. Aber auch die Blüten und Zwiebeln können verwendet werden.
Bärlauch eignet sich für viele Zubereitungsarten: Roh geschnitten auf Butterbrot, im Quark und in Salaten, fein gehackt im Salatdressing; in Suppen, in Saucen, in Dips, als Bärlauch-Pesto; im Risotto und Nudelgerichten; im Käse (Schnittkäse, Frischkäse). Bärlauch verfeinert Kartoffelsalate, gibt pikanten Waffeln und Pfannkuchen eine besondere Note und Kartoffelpürees und Knödeln den letzten Pfiff.