| Die
Wattwanderung von Kiran Meier,
Kl. 4 |
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Am
zweiten Tag der Klassenfahrt machten die 3.
und die 4. Klasse eine Wattwanderung.
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Schon
um 8:00 Uhr mussten wir los. Wir wanderten aufgeregt
von der Jugendherberge zum Deich nach Büsum.
Es dauerte ca. 23 Minuten. Das Wetter war sonnig
und nur wenige Wolken waren zu sehen.
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| Zuerst
waren wir am Hafen. Dort gab es ein Schiff, dass
wegen kleiner Beschädigungen zur Reparatur
an Land geholt wurde. Die Klasse stieg auf einen
Deich. Als wir oben angelangt waren, konnten wir
zum ersten Mal das Watt sehen. Es sah komisch
aus, weil alles grau aussah. Das Wasser war kaum
zu sehen, weil es so weit weg war. |
| Alle
wollten unbedingt ins Watt hinein, aber wir mussten
auf die Wattführer warten. Als diese nach
15 Minuten noch immer nicht da waren, durften
wir trotzdem ins Watt gehen. Wir rannten alle
sofort los, weil die meisten von uns Muscheln,
Krebse und andere Sachen finden wollten. Viele
von uns waren das erste Mal im Watt! |
| Zuerst
waren unsere beiden Klassen überall auf dem
Watt verstreut, aber Frau Böhme hatte uns
gesagt, dass wir nur bis zu einem grün-weiß
gestreiften Stab gehen durften. Das Watt war sandig,
nass und deshalb fest. Man konnte ohne Schwierigkeiten
darauf laufen. Einige haben lebendige Krebse gefunden.
Nach 15 Minuten rief
Frau Böhme uns zusammen und ist dann mit
uns am Rand des Wattes entlang gelaufen. Wir fanden
Eier von Fischen und schöne Muscheln. |
Endlich
kamen auch die Wattführer. Sie haben sich
erst einmal vorgestellt und teilten uns dann in
zwei Gruppen auf. Unsere Wattführerin sagte
uns, dass wir vier verschiedene Muscheln finden
sollten. Als fast jeder seine vier Muscheln gefunden
hatte, gingen wir weiter ins Watt hinaus, ungefähr
200 m. Unterwegs sahen wir zwei rote Kreuze.
Frau Böhme fragte: "Was haben die Kreuze
zu bedeuten?"
Die Wattführerin sagte, dass wir die Kreuze
nicht beachten brauchen. |
| Inzwischen
kam die Flut schon, aber wir gingen weiter. Es
war ein komisches Gefühl, als das Wasser
zu uns kam. Das Wasser stieg ziemlich schnell
und lief bereits über einige Gummistiefel.
Als das Wasser schon recht hoch war, gingen wir
20-25 Meter zurück. |
| Die
Wattführerin grub nun ein Loch, um einen
Wattwurm zu finden. Leider fand sie keinen. Sie
gab aber nicht auf und grub ein neues Loch. Wieder
hatte sie Pech! Beim vierten Versuch klappte es
endlich. Wir sahen zum ersten Mal einen Wattwurm!
Leider wurde er durch die Forke in der Mitte getrennt.
Die Wattführerin erzählte uns, dass
der Schwanz aus 33 Teilen besteht. Diese 33 Teile
brauchen die Wattwürmer, damit sie einen
Teil abwerfen können, wenn Vögel sie
am Schwanz greifen. Diese Prinzip schützt
den Wurm vor dem Gefressen werden. Ein Wattwurm
wird bis zu 30 cm lang. Er filtert seine Nahrung
aus dem Sand. Man erkennt die Würmer an den
kleinen Haufen auf dem Watt. |
| Als
die Wattwanderung zu Ende war, gingen wir in die
Jugendherberge zurück. Wir haben alle etwas
Schönes erlebt und Interessantes gelernt. |
| Sturmflutenwelt
"Blanker Hans" von Jonah
Härig, Kl. 4 |
| Am
Mittwoch, den 30.05.07, waren wir im "Blanken
Hans". Wir mussten von der Jugendherberge
nicht weit laufen, denn es war fast direkt um
die Ecke. |
| Alle
mussten noch etwas warten, weil Frau Böhme
zuerst den Eintritt bezahlen musste. Zusammen
gingen wir nun in eine alte Kneipe aus den 60er
Jahren. Dort wurde eine Unwetterwarnung im Fernsehen
übertragen. Ein Mann brachte uns in einen
Keller. Plötzlich flog die Tür auf und
ein junger Mann kam heraus. Dieser Mann brachte
uns zu den Rettungskapseln. Wir stiegen immer
mit 6 Personen in eine Kapsel. Nun fuhren wir
mit diesen Rettungskapseln durch ein Dorf, in
dem das Wasser schon ziemlich nah war. |
| Mit
einmal fuhren die Kapsel nach oben, und man hatte
das Gefühl durch eine Kirche zu fahren. Es
gab dort ganz helle Lichter, die überraschend
ausgingen, und plötzlich rauschte die Rettungsinsel
nach unten und dann wieder nach oben.
Im
Radio
gab es eine Durchsage, in der ein Mann von merkwürdigen
Lichtspielen berichtete. Da sahen wir auch schon
diese Lichter! |
| Dann
wurde ein Film über die Sturmflut gezeigt,
und wir hatten das Gefühl, dass unsere Kapsel
im offenen Meer hin und her schaukelte. Anschließend
fuhren wir mit unserer Kapsel unter Wasser. Wir
sahen untergegangene Häuser und Schiffe.
Es gab sogar einen Brunnen. Auf dem Rand des Brunnens
lagen Goldmünzen. |
| Nachdem
wir wieder aus unseren Rettungskapseln ausgestiegen
waren, erfuhren wir in einem Raum mit Computern
etwas über das Klima, das Meer und das Watt.
Auf einer riesigen Leinwand wurde auch noch ein
Film über Ebbe und Flut gezeigt. Frau Böhme
und Frau Gudd beschlossen dann, dass wir noch
einmal mit den Rettungskapsel fahren durften.
Auf dem Weg zu den Kapseln kamen wir eine Etage
tiefer auch noch an anderen interessanten Dingen
vorbei. Da wir es aber eilig hatten, um nochmals
mit den Rettungskapseln zu fahren, bekamen wir
auf dieser Etage nicht mehr viel mit. |
| Bei
den Kapseln angekommen, mussten wir noch etwas
warten, weil sich schon eine Schlange gebildet
hatte. Die zweite Fahrt war für mich noch
viel schöner! Als diese Tour zu Ende war,
hatten wir noch Zeit uns das anzuschauen, was
wir vorher verpasst hatten. Es gab dort ein Gerät,
dass den Wasseranstieg simulierte und es gab einen
Knopf zum Senken. |
| Am
Ende schauten wir uns noch die Fische und Krebse
an. Zum Glück gab es draußen noch einen
Spielplatz, auf dem wir uns austoben konnten. |
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Machte
Spaß: Die etwas anderen Rutschen!
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