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29. Mai - 1. Juni 2007
 
 
 
 
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Die Wattwanderung von Kiran Meier, Kl. 4

Am zweiten Tag der Klassenfahrt machten die 3. und die 4. Klasse eine Wattwanderung.

Schon um 8:00 Uhr mussten wir los. Wir wanderten aufgeregt von der Jugendherberge zum Deich nach Büsum. Es dauerte ca. 23 Minuten. Das Wetter war sonnig und nur wenige Wolken waren zu sehen.
Zuerst waren wir am Hafen. Dort gab es ein Schiff, dass wegen kleiner Beschädigungen zur Reparatur an Land geholt wurde. Die Klasse stieg auf einen Deich. Als wir oben angelangt waren, konnten wir zum ersten Mal das Watt sehen. Es sah komisch aus, weil alles grau aussah. Das Wasser war kaum zu sehen, weil es so weit weg war.
Alle wollten unbedingt ins Watt hinein, aber wir mussten auf die Wattführer warten. Als diese nach 15 Minuten noch immer nicht da waren, durften wir trotzdem ins Watt gehen. Wir rannten alle sofort los, weil die meisten von uns Muscheln, Krebse und andere Sachen finden wollten. Viele von uns waren das erste Mal im Watt!
Zuerst waren unsere beiden Klassen überall auf dem Watt verstreut, aber Frau Böhme hatte uns gesagt, dass wir nur bis zu einem grün-weiß gestreiften Stab gehen durften. Das Watt war sandig, nass und deshalb fest. Man konnte ohne Schwierigkeiten darauf laufen. Einige haben lebendige Krebse gefunden. Nach 15 Minuten rief Frau Böhme uns zusammen und ist dann mit uns am Rand des Wattes entlang gelaufen. Wir fanden Eier von Fischen und schöne Muscheln.
Endlich kamen auch die Wattführer. Sie haben sich erst einmal vorgestellt und teilten uns dann in zwei Gruppen auf. Unsere Wattführerin sagte uns, dass wir vier verschiedene Muscheln finden sollten. Als fast jeder seine vier Muscheln gefunden hatte, gingen wir weiter ins Watt hinaus, ungefähr 200 m. Unterwegs sahen wir zwei rote Kreuze.
Frau Böhme fragte: "Was haben die Kreuze zu bedeuten?"
Die Wattführerin sagte, dass wir die Kreuze nicht beachten brauchen.
Inzwischen kam die Flut schon, aber wir gingen weiter. Es war ein komisches Gefühl, als das Wasser zu uns kam. Das Wasser stieg ziemlich schnell und lief bereits über einige Gummistiefel. Als das Wasser schon recht hoch war, gingen wir 20-25 Meter zurück.
Die Wattführerin grub nun ein Loch, um einen Wattwurm zu finden. Leider fand sie keinen. Sie gab aber nicht auf und grub ein neues Loch. Wieder hatte sie Pech! Beim vierten Versuch klappte es endlich. Wir sahen zum ersten Mal einen Wattwurm! Leider wurde er durch die Forke in der Mitte getrennt. Die Wattführerin erzählte uns, dass der Schwanz aus 33 Teilen besteht. Diese 33 Teile brauchen die Wattwürmer, damit sie einen Teil abwerfen können, wenn Vögel sie am Schwanz greifen. Diese Prinzip schützt den Wurm vor dem Gefressen werden. Ein Wattwurm wird bis zu 30 cm lang. Er filtert seine Nahrung aus dem Sand. Man erkennt die Würmer an den kleinen Haufen auf dem Watt.
Als die Wattwanderung zu Ende war, gingen wir in die Jugendherberge zurück. Wir haben alle etwas Schönes erlebt und Interessantes gelernt.
Sturmflutenwelt "Blanker Hans" von Jonah Härig, Kl. 4
Am Mittwoch, den 30.05.07, waren wir im "Blanken Hans". Wir mussten von der Jugendherberge nicht weit laufen, denn es war fast direkt um die Ecke.
Alle mussten noch etwas warten, weil Frau Böhme zuerst den Eintritt bezahlen musste. Zusammen gingen wir nun in eine alte Kneipe aus den 60er Jahren. Dort wurde eine Unwetterwarnung im Fernsehen übertragen. Ein Mann brachte uns in einen Keller. Plötzlich flog die Tür auf und ein junger Mann kam heraus. Dieser Mann brachte uns zu den Rettungskapseln. Wir stiegen immer mit 6 Personen in eine Kapsel. Nun fuhren wir mit diesen Rettungskapseln durch ein Dorf, in dem das Wasser schon ziemlich nah war.
Mit einmal fuhren die Kapsel nach oben, und man hatte das Gefühl durch eine Kirche zu fahren. Es gab dort ganz helle Lichter, die überraschend ausgingen, und plötzlich rauschte die Rettungsinsel nach unten und dann wieder nach oben. Im Radio gab es eine Durchsage, in der ein Mann von merkwürdigen Lichtspielen berichtete. Da sahen wir auch schon diese Lichter!
Dann wurde ein Film über die Sturmflut gezeigt, und wir hatten das Gefühl, dass unsere Kapsel im offenen Meer hin und her schaukelte. Anschließend fuhren wir mit unserer Kapsel unter Wasser. Wir sahen untergegangene Häuser und Schiffe. Es gab sogar einen Brunnen. Auf dem Rand des Brunnens lagen Goldmünzen.
Nachdem wir wieder aus unseren Rettungskapseln ausgestiegen waren, erfuhren wir in einem Raum mit Computern etwas über das Klima, das Meer und das Watt. Auf einer riesigen Leinwand wurde auch noch ein Film über Ebbe und Flut gezeigt. Frau Böhme und Frau Gudd beschlossen dann, dass wir noch einmal mit den Rettungskapsel fahren durften. Auf dem Weg zu den Kapseln kamen wir eine Etage tiefer auch noch an anderen interessanten Dingen vorbei. Da wir es aber eilig hatten, um nochmals mit den Rettungskapseln zu fahren, bekamen wir auf dieser Etage nicht mehr viel mit.
Bei den Kapseln angekommen, mussten wir noch etwas warten, weil sich schon eine Schlange gebildet hatte. Die zweite Fahrt war für mich noch viel schöner! Als diese Tour zu Ende war, hatten wir noch Zeit uns das anzuschauen, was wir vorher verpasst hatten. Es gab dort ein Gerät, dass den Wasseranstieg simulierte und es gab einen Knopf zum Senken.
Am Ende schauten wir uns noch die Fische und Krebse an. Zum Glück gab es draußen noch einen Spielplatz, auf dem wir uns austoben konnten.
Nr. 1911
Nr. 1915
Machte Spaß: Die etwas anderen Rutschen!
Nr. 1905
Ein Blick auf das Strandleben
Nr. 1906
Die Flut kommt! Zurück ans Ufer!
Nr. 1907
Endlich, unser erster Wattwurm!
Nr. 1939
Lauter Häufchen der Wattwürmer
Nr. 1940
Noch ist Ebbe,...
Nr. 1941
...doch die Flut kündigt sich schon an!
Blanker Hans
Nr. 1913
Auf dem Spielplatz
Nr. 1914
Vor der Torwand
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Fotos und ©: Heydendorf, Ewert
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