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29. Mai - 1. Juni 2007
 
 
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1. Tag unserer Klassenfahrt von Tessa K., Kl. 3

Der erste Tag unserer Klassenfahrt begann natürlich mit dem Erwachen aus einer kurzen Nacht, denn meine Aufregung war so groß, dass ich kaum schlafen konnte. Doch als ich von meiner Mutter geweckt wurde, war ich sofort hellwach, und ging so schnell ich konnte ins Badezimmer, um mich fertig zu machen.

Am Frühstückstisch angekommen, war ich gar nicht so hungrig wie an den normalen Tagen. Trotzdem bestand meine Mutter darauf, doch noch etwas zu essen, und ich biss mal kurz von meinem Brot ab.
Liebevoll verabschiedete ich mich von meinem Vater und meinen Geschwistern. Und dann stieg ich auch schon in meine Turnschuhe, klemmte mir die Jacke unter den Arm und nahm meinen Rucksack. So verschwand ich schnell in unser Auto und wartete nicht lange, bis meine Mutter und mein Bruder endlich nachkamen.
Als wir in der Schule ankamen, saßen viele meiner Mitschüler schon im Bus, und davor warteten die Eltern zum Winken. Schnell musste noch der Koffer verstaut werden und dann saß ich auch schon im Bus. Nach einer kleinen Weile kam meine Mutter zu mir und drückte mich ganz fest, wünschte mir viel Spaß und gab mir einen Kuss. Nun startete der Busfahrer den Motor und alle Kinder und Eltern waren fleißig am winken. Juhu, die Klassenfahrt ging los !!!
Es war eine lange Busfahrt, wir quatschten, lachten und sangen Lieder. Später machten wir noch eine Toilettenpause. Zwischendurch stärkten wir uns mit Naschies und Getränken. Eine kleine Erschöpfungspause legten wir auch noch ein, indem wir uns mal richtig zurücklehnten und einfach gar nichts machten.
Unsere Fahrt ging über Rendsburg. Hier machten wir Halt und schwebten mit der Schwebefähre über das Wasser bis ans andere Ufer. Zu Fuß gingen wir zum Bus zurück und setzten unsere Fahrt fort. Bevor wir in Büsum bei der Jugendherberge ankamen, machten wir noch einen Besuch in der Seehundstation in Friedrichskoog. Dort sahen wir, wie kleine Seehunde - genannt "Heuler" - versorgt wurden. Die waren wirklich sehr süß! Und von dort landeten wir endlich in unserer Jugendherberge.
Alle warteten auf Frau Böhme, Frau Gudd und die beiden Väter, die uns auf unserer Klassenfahrt begleiteten. Inzwischen wurden uns unsere Zimmer zugeteilt. Ich kam mit Nane und Lisa in ein Dreibettzimmer ganz am Ende des Flures. Nachdem wir einige unserer Sachen ausgepackt hatten, trafen wir uns alle zum Abendessen. Danach hatten wir Freizeit und jeder machte was er so wollte.
Als wir später in unseren Betten lagen, gab es noch eine Menge zu erzählen, bis wir endlich vor Erschöpfung einschliefen.
Die Schwebefähre von Lisa Markmann, Kl. 3
Als wir in Flensburg angekommen sind, mussten wir etwa 20 Minuten warten, bis die Schwebefähre da war. Erst mussten alle Menschen runtergehen und alle Autos runterfahren. Dann konnten wir alle erst aufsteigen. Die Fahrt dauerte ca. 3-5 Minuten und war lustig.
Als wir drüben angekommen sind, mussten wir noch ein Stück laufen, bis wir an dem unterirdischen Tunnel angekommen sind. Wir sind durch den Tunnel gegangen und dann mit der längsten Rolltreppe Deutschlands wieder nach oben gefahren. Dann waren wir wieder am Bus. Es war ein tolles Erlebnis!
Danach sind wir nach Friedrichskoog zur Seehundstation gefahren.
Die Seehundstation in Friedrichskoog von Jannes Grage, Kl. 3
Während unserer Klassenfahrt nach Büsum besuchten wir auf der Hinfahrt die Seehundstation in Friedrichskoog. Wir stiegen auf einen hohen Aussichtsturm und konnten von dort die Seehunde sehr gut beobachten. Danach ging ich mit Lukas Wahlich eine Treppe hinunter und von dort konnte man die Seehunde auch unter Wasser sehr gut sehen.
Das Fell der Seehunde ist kurz, grau, silbrig und dunkel gefleckt. Sie haben große, kugelförmige Augen, ihre Nasen und Ohren schließen sie beim Tauchen durch einen Muskelreflex. Ihr Körper ist stromlinienförmig. Um die Zeit des Fettwechsels herum benötigen sie viel Vitamin D. Ihre Fettschicht ist ca. 10 cm dick und schützt vor Kälte. Seehunde sind Fleischfresser. Am liebsten fressen sie Flundern, Schollen und Sandgrundeln, aber auch Wittlinge, Heringe, Dorsche, Kliesche und viele andere Fische. Wenn sich die Seehunde hinlegen, sehen sie aus wie ein nasser Stein. Normalerweise können sie 5-10 Minuten unter Wasser tauchen, manche schaffen es sogar eine halbe Stunde. Dabei können sie Tiefen bis zu 480 m erreichen. Seehunde verbringen den größten Teil ihres Lebens im Wasser und können bis zu 35 km/h schnell schwimmen. Männchen werden durchschnittlich 20-25 Jahre alt, die Weibchen 30-35 Jahre.
Seehunde leben als Einzelgänger, versammeln sich aber in Rudeln auf den Sandbänken oder im Wattenmeer. Im Sommer bringen sie ihre Jungen zur Welt, die meisten jungen Seehunde werden im schleswig-holsteinischen Wattenmeer im Juni geboren. Die Paarung der Seehunde findet im Wasser statt. Die Weibchen werden mit etwa 3-4 Jahren geschlechtsreif. Die Männchen sind dann schon 5-6 Jahre oder älter. Ein Jungtier wiegt bei der Geburt ungefähr 7-10 kg und wird ca. 4-6 Wochen gesäugt. Während dieser Zeit nimmt das Jungtier etwa das dreifache seines Geburtsgewichtes zu. Ein kleiner Seehund kann sofort schwimmen. Man nennt ein Jungtier auch Heuler, weil es über das Heulen den Kontakt zur Mutter hält. Einen vom Muttertier verlassenen jungen Seehund darf man nicht anfassen. Am besten bleibt man weit weg vom Heuler und benachrichtigt eine Seehundstation, den Seehundjäger oder die Polizei. Genauso soll man sich verhalten, wenn man einen verletzten oder kranken Seehund findet.
Die Knoff Hoff Show von Nils Doose, Kl. 3
Am ersten Tag unserer Klassenfahrt gab es abends um 19:00 Uhr im Tagesraum der Jugendherberge eine Knoff Hoff Show. Moderatorin war eine rothaarige Frau, die sich uns als Steffi vorstellte.
Steffi machte zuerst eine Tabelle, auf der Leben und Tod dargestellt wurden. In der Spalte "Leben" befanden sich z.B. Wattwürmer, Wattschnecken, Krebse und Seeigel. In der Spalte "Tod" wurden beispielsweise Holz, Sand und Wasser aufgeführt.
Dann gab uns Steffi allen etwas in die Hand. Robin bekam ein Gebiss von einem Tier und Michael einen großen Flügel. Wir legten alle Gegenstände in die Mitte, und Steffi erklärte uns alles genau. Danach hat sie zwei Experimente gemacht, bei denen das Ergebnis gleich war. Steffi hat einen Sandscharkrebs in einen kleinen Becher mit Wasser getan und ihn mit einem Farbstift angestubst. Daraufhin färbte sich das Wasser grün. Grund dafür war die Atmung des Krebses.
Damit war die Knoff Hoff Show zu Ende. Sie hat uns allen viel Spaß gemacht.
Nr. 1887
Hier sind wir alle ...
Nr. 1888
... noch einigermaßen munter, ...
Nr. 1889
... doch dann siegte die Müdigkeit.
Fotos
Sie können diese kleinen Fotos durch Anklicken vergrößern.
Alle hier gezeigten Aufnahmen schicken wir Ihnen gern per E-Mail zu.
Wenn Sie die Mouse auf eines der Fotos stellen (nicht anklicken!) erscheint eine Nummer, die Sie dann in das Bestellformular eintragen.
Fotos und ©: Heydendorf, Ewert
Wappen von Rendsburg
Wappen von Rendsburg
Nr. 1890
Ein Seehund in der Seehundstation...
Seehund
Nr. 1943
...und noch einer!
Nr. 1892
Steffi zeigt gerade einen Seestern
Nr. 1891
Gegenstände, die wir in die Mitte legten
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