| 1.
Tag unserer Klassenfahrt von Tessa
K., Kl. 3 |
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Der
erste Tag unserer Klassenfahrt begann natürlich
mit dem Erwachen aus einer kurzen Nacht, denn
meine Aufregung war so groß, dass ich
kaum schlafen konnte. Doch als ich von meiner
Mutter geweckt wurde, war ich sofort hellwach,
und ging so schnell ich konnte ins Badezimmer,
um mich fertig zu machen.
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Am
Frühstückstisch angekommen, war ich
gar nicht so hungrig wie an den normalen Tagen.
Trotzdem bestand meine Mutter darauf, doch noch
etwas zu essen, und ich biss mal kurz von meinem
Brot ab.
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| Liebevoll
verabschiedete ich mich von meinem Vater und meinen
Geschwistern. Und dann stieg ich auch schon in
meine Turnschuhe, klemmte mir die Jacke unter
den Arm und nahm meinen Rucksack. So verschwand
ich schnell in unser Auto und wartete nicht lange,
bis meine Mutter und mein Bruder endlich nachkamen. |
| Als
wir in der Schule ankamen, saßen viele meiner
Mitschüler schon im Bus, und davor warteten
die Eltern zum Winken. Schnell musste noch der
Koffer verstaut werden und dann saß ich
auch schon im Bus. Nach einer kleinen Weile kam
meine Mutter zu mir und drückte mich ganz
fest, wünschte mir viel Spaß und gab
mir einen Kuss. Nun startete der Busfahrer den
Motor und alle Kinder und Eltern waren fleißig
am winken. Juhu, die Klassenfahrt ging los !!! |
| Es
war eine lange Busfahrt, wir quatschten, lachten
und sangen Lieder. Später machten wir noch
eine Toilettenpause. Zwischendurch stärkten
wir uns mit Naschies und Getränken. Eine
kleine Erschöpfungspause legten wir auch
noch ein, indem wir uns mal richtig zurücklehnten
und einfach gar nichts machten. |
| Unsere
Fahrt ging über Rendsburg. Hier machten wir
Halt und schwebten mit der Schwebefähre über
das Wasser bis ans andere Ufer. Zu Fuß gingen
wir zum Bus zurück und setzten unsere Fahrt
fort. Bevor wir in Büsum bei der Jugendherberge
ankamen, machten wir noch einen Besuch in der
Seehundstation in Friedrichskoog. Dort sahen wir,
wie kleine Seehunde - genannt "Heuler"
- versorgt wurden. Die waren wirklich sehr süß!
Und von dort landeten wir endlich in unserer Jugendherberge. |
| Alle
warteten auf Frau Böhme, Frau Gudd und die
beiden Väter, die uns auf unserer Klassenfahrt
begleiteten. Inzwischen wurden uns unsere Zimmer
zugeteilt. Ich kam mit Nane und Lisa in ein Dreibettzimmer
ganz am Ende des Flures. Nachdem wir einige unserer
Sachen ausgepackt hatten, trafen wir uns alle
zum Abendessen. Danach hatten wir Freizeit und
jeder machte was er so wollte. |
| Als
wir später in unseren Betten lagen, gab es
noch eine Menge zu erzählen, bis wir endlich
vor Erschöpfung einschliefen. |
| Die
Schwebefähre von Lisa Markmann,
Kl. 3 |
| Als
wir in Flensburg angekommen sind, mussten wir
etwa 20 Minuten warten, bis die Schwebefähre
da war. Erst mussten alle Menschen runtergehen
und alle Autos runterfahren. Dann konnten wir
alle erst aufsteigen. Die Fahrt dauerte ca. 3-5
Minuten und war lustig. |
| Als
wir drüben angekommen sind, mussten wir noch
ein Stück laufen, bis wir an dem unterirdischen
Tunnel angekommen sind. Wir sind durch den Tunnel
gegangen und dann mit der längsten Rolltreppe
Deutschlands wieder nach oben gefahren. Dann waren
wir wieder am Bus. Es war ein tolles Erlebnis! |
| Danach
sind wir nach Friedrichskoog zur Seehundstation
gefahren. |
| Die
Seehundstation in Friedrichskoog von
Jannes Grage, Kl. 3 |
| Während
unserer Klassenfahrt nach Büsum besuchten
wir auf der Hinfahrt die Seehundstation in Friedrichskoog.
Wir stiegen auf einen hohen Aussichtsturm und
konnten von dort die Seehunde sehr gut beobachten.
Danach ging ich mit Lukas Wahlich eine Treppe
hinunter und von dort konnte man die Seehunde
auch unter Wasser sehr gut sehen. |
| Das
Fell der Seehunde ist kurz, grau, silbrig und
dunkel gefleckt. Sie haben große, kugelförmige
Augen, ihre Nasen und Ohren schließen sie
beim Tauchen durch einen Muskelreflex. Ihr Körper
ist stromlinienförmig. Um die Zeit des Fettwechsels
herum benötigen sie viel Vitamin D. Ihre
Fettschicht ist ca. 10 cm dick und schützt
vor Kälte. Seehunde sind Fleischfresser.
Am liebsten fressen sie Flundern, Schollen und
Sandgrundeln, aber auch Wittlinge, Heringe, Dorsche,
Kliesche und viele andere Fische. Wenn sich die
Seehunde hinlegen, sehen sie aus wie ein nasser
Stein. Normalerweise können sie 5-10 Minuten
unter Wasser tauchen, manche schaffen es sogar
eine halbe Stunde. Dabei können sie Tiefen
bis zu 480 m erreichen. Seehunde verbringen den
größten Teil ihres Lebens im Wasser
und können bis zu 35 km/h schnell schwimmen.
Männchen werden durchschnittlich 20-25 Jahre
alt, die Weibchen 30-35 Jahre. |
| Seehunde
leben als Einzelgänger, versammeln sich aber
in Rudeln auf den Sandbänken oder im Wattenmeer.
Im Sommer bringen sie ihre Jungen zur Welt, die
meisten jungen Seehunde werden im schleswig-holsteinischen
Wattenmeer im Juni geboren. Die Paarung der Seehunde
findet im Wasser statt. Die Weibchen werden mit
etwa 3-4 Jahren geschlechtsreif. Die Männchen
sind dann schon 5-6 Jahre oder älter. Ein
Jungtier wiegt bei der Geburt ungefähr 7-10
kg und wird ca. 4-6 Wochen gesäugt. Während
dieser Zeit nimmt das Jungtier etwa das dreifache
seines Geburtsgewichtes zu. Ein kleiner Seehund
kann sofort schwimmen. Man nennt ein Jungtier
auch Heuler, weil es über das Heulen
den Kontakt zur Mutter hält. Einen vom Muttertier
verlassenen jungen Seehund darf man nicht anfassen.
Am besten bleibt man weit weg vom Heuler und benachrichtigt
eine Seehundstation, den Seehundjäger oder
die Polizei. Genauso soll man sich verhalten,
wenn man einen verletzten oder kranken Seehund
findet. |
| Die
Knoff Hoff Show von Nils Doose,
Kl. 3 |
| Am
ersten Tag unserer Klassenfahrt gab es abends
um 19:00 Uhr im Tagesraum der Jugendherberge eine
Knoff Hoff Show. Moderatorin war eine rothaarige
Frau, die sich uns als Steffi vorstellte. |
| Steffi
machte zuerst eine Tabelle, auf der Leben und
Tod dargestellt wurden. In der Spalte "Leben"
befanden sich z.B. Wattwürmer, Wattschnecken,
Krebse und Seeigel. In der Spalte "Tod"
wurden beispielsweise Holz, Sand und Wasser aufgeführt. |
| Dann
gab uns Steffi allen etwas in die Hand. Robin
bekam ein Gebiss von einem Tier und Michael einen
großen Flügel. Wir legten alle Gegenstände
in die Mitte, und Steffi erklärte uns alles
genau. Danach hat sie zwei Experimente gemacht,
bei denen das Ergebnis gleich war. Steffi hat
einen Sandscharkrebs in einen kleinen Becher mit
Wasser getan und ihn mit einem Farbstift angestubst.
Daraufhin färbte sich das Wasser grün.
Grund dafür war die Atmung des Krebses. |
| Damit
war die Knoff Hoff Show zu Ende. Sie hat
uns allen viel Spaß gemacht. |