| Im Lauf der folgenden vier Wochen hospitierte ich bei allen Lehrkräften und hatte so die Chance, sämtliche Schülerinnen und Schüler ausführlich in ihrem Verhalten im Unterricht zu beobachten und ihnen bei Gelegenheit zu helfen. Außerdem lernte ich eine Vielzahl von Unterrichtsmethoden in den verschiedenen Fächern kennen, von denen mir ein Großteil aus meiner eigenen Schulzeit unbekannt war, so dass ich diesbezüglich etliche neue Ideen für meine Zukunft mitnehmen konnte. Neu für mich war vor allem das klassenübergreifende Lernen in den so genannten „Hummelstunden“, während derer die Kinder an jedem Mittwoch in einem Klassenraum ihrer Wahl neunzig Minuten lang einen Aufgabenzettel in selbst gewählter Reihenfolge abarbeiten. |
|
| Des weiteren lernte ich auch die „Biberbande“ von Frau Borchers kennen, wo jeden Tag ein Teil der etwa 65 Schulkinder zunächst gemeinsam zu Mittag isst, danach die Hausaufgaben erledigt und anschließend bastelt oder spielt. Zum Abschluss kommen dann noch einmal alle zur Teestunde zusammen. |
| Die spannendsten Erlebnisse während meines Praktikums waren natürlich die zahlreichen Stunden, in denen ich selbst Vertretungsunterricht in der dritten und vierten Klasse geben durfte. Am Ende der vier Wochen hatte ich sogar die Gelegenheit, in Absprache mit den betreffenden Lehrerinnen eigene Unterrichtsversuche in Mathematik, Heimat- und Sachkunde sowie Erdkunde (!) durchzuführen, wodurch ich weitere wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. |
| Abschließend möchte ich mich beim gesamten Team sowie den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Göhl dafür bedanken, dass ich so herzlich und wohlwollend aufgenommen wurde und von Ihnen und euch allen viel Neues und Gewinnbringendes lernen konnte. |
| |
| Mit freundlichen Grüßen |
| Torben Behm |
| Göhl, im Oktober 2009 |
|
|